Schreinerei Hofberger - Bau- und Möbelschreinerei

Wissenswertes über den Tischler

Der Beruf des Schreiners

Schreiner oder Schreinerin ist die Berufsbezeichnung für Menschen, die im Bereich der Holztechnik Möbel, Bauelemente und Innenausbauten herstellen

Ihr Arbeitsort ist die Schreinerei

Der Schutzheilige der Schreiner ist St. Josef. Das Handwerk wird grob in den Bereich Innenausbau und Bautischlerei gegliedert.

 

Die Ausbildung zum Schreiner / zur Schreinerin

In Deutschland durchläuft die angehende Schreinerin oder der angehende Schreiner eine dreijährige Berufsausbildung, wovon das erste Jahr als Berufsgrundbildungsjahr bzw. Berufsgrundschuljahr (BGJ) im Vollzeitunterricht an Berufsschulen stattfinden kann. Im Berufsgrundbildungsjahr findet sowohl eine theoretische wie auch praktische Ausbildung (Fachpraxisunterricht in der Werkstatt der Berufsschule) statt. Im Fachpraxisunterricht werden vor allem Grundfertigkeiten im Umgang mit Handwerkzeugen anhand der Techniken der Holzverbindungen (z.B. Zinken, Nuten, Dübeln, Überblatten) vermittelt. Das Suchen des Ausbildungsplatzes findet oft erst während des Berufsgrundbildungsjahres statt.

Zumindest das zweite und dritte Ausbildungsjahr wird in einer Schreinerei absolviert. Einen Tag in der Woche oder in Blockform einige Wochen pro Jahr findet ein Berufsschulbesuch statt. Innerhalb der Lehrzeit finden Kurse zur Oberflächenbehandlung und Maschinenlehrgänge ("TSM1, 2 und 3") statt.

Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Gesellenprüfung und dem Erhalt eines Gesellenbriefes.

Zur beruflichen Fortbildung steht der Gesellin oder dem Gesellen die Möglichkeit offen, den Meisterbrief zu erwerben oder sich in einer zweijährigen Fachschule zur Holztechnikerin oder zum Holztechniker fortzubilden. Zur beruflichen Weiterbildung gehört auch die Möglichkeit, sich als Restauratorin oder Restaurator weiterzubilden.